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Junge Frau mit Hut und Strickjacke vor rosa Abendhimmel

Shooting-Tipps··1 Min. Lesezeit

Die goldene Stunde: Warum ich Shootings fast immer zum Abend lege

Weiches, warmes Licht, lange Schatten, ruhige Orte: Was die Stunde vor Sonnenuntergang so besonders macht – und wie ihr sie für euer Shooting nutzt.

Wenn ihr mich fragt, wann wir fotografieren, sage ich fast immer: „Kurz vor Sonnenuntergang.“ Das ist keine Marotte, sondern Physik.

Was in dieser Stunde passiert

Steht die Sonne tief, fällt ihr Licht flach und muss durch mehr Atmosphäre. Es wird weicher und wärmer, die Schatten werden lang und die Kontraste sanft. Gesichter wirken ruhig, Haare bekommen einen Lichtsaum, Wiesen leuchten.

Gegenlicht ist mein Lieblingslicht

Die meisten Bilder auf meiner Startseite sind im Gegenlicht entstanden: Die Sonne steht hinter euch, ich belichte auf die Gesichter. Das Ergebnis ist der warme, cineastische Look, den man nicht mit einem Filter nachbauen kann.

Wann genau?

Im Sommer beginnt die goldene Stunde in unserer Region gegen 19:30 Uhr, im Winter schon gegen 15:30 Uhr. Ich schaue vorher auf die Sonnenstandsdaten und schlage euch eine Uhrzeit vor. Bei bedecktem Himmel gibt es die Stunde übrigens auch – nur diffuser und ebenso schön.

Was ihr beachten solltet

  • Pünktlich sein: Das Licht wartet nicht.
  • Kinder vorher füttern: Hungrige Kinder mögen keine Wiesen.
  • Eine Jacke einpacken: Nach Sonnenuntergang wird es schnell kühl.

Die Alternative: der frühe Morgen

Gleiches Licht, leere Orte, weniger Menschen. Für Paare, die es ruhig mögen, ist ein Shooting um 7 Uhr morgens ein Erlebnis. Ich bringe den Kaffee mit.

Jetzt ein Shooting zur goldenen Stunde anfragen

Geschrieben von Florian Rißmann, Fotograf in Lichtenstein bei Reutlingen.

Brautpaar im Gegenlicht auf einer Wiese, Kleid im Wind

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